Das theaterderstille wurde 1993 von URSULA ALBRECHT und von FRANK ALBRECHT in Köln unter dem Namen MUSIKTHEATERKOELN gegründet und 2007 in theaterderstille umbenannt.
Es befasste sich zunächst u.a. mit Schönbergs Opern "Erwartung" und "Glückliche Hand".
Ab 1996 mit den Schriften des Zen-Buddhismus (Mumonkan) und ab 1997 mit den mystischen Schriften des Christentums in der Sprache musikalisch-szenischer Aktion als erweiterte Lectio Divina. 
Dies erfolgt durch eine Zusammenarbeit mit Künstler/innen aller Sparten, die die Prozesse der Probenarbeit in die Aufführungspraxis hinein beibehalten. Das aus der Stille kommende Wort das in die Stille zurück kehrt ist die Grundlage und verbindet die einzelnen Personen. Durch den Verzicht einer Trennung zwischen Proben und Aufführungen, ist eine vertiefte Wahrnehmung von Innen und Aussen möglich. Das öffentliche Aushalten in der Stille, das heißt dem Nichtwissen was kommt, erfordert ein Handeln im Jetzt. Damit können die Performances inhaltlich und formal als Vertiefung auf dem Weg in die Kontemplation gesehen werden. 

Es besteht kein festes Ensemble, aber ein Kernensemble aus Künstlern aller Sparten, sowie Philosophen, Theologen, Psychotherapeuten, Ordensleuten, die für einzelne Arbeiten zusammen arbeiten.

 


 
URSULA ALBRECHT wurde in Amberg/Bayern geboren und absolvierte u.a. ein SCHAUSPIELSTUDIUM in München, mit Engagements am Stadt-Theater Augsburg und an die Kammerspiele München.
Von 1990 - 2007 war sie DOZENTIN für szenische Improvisation, szenischen Grundunterricht und Sprecherziehung an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Dort gründete sie 1993 das MUSIKTHEATERKOELN, das 2005 in theaterderstille umbenannt wurde. 
2004 trat sie in den Dritten Orden des Karmel (T.OCarm) ein und war dort 7 Jahre Novizenleiterin, bis 2014.
Ab 2005 hatte sie einen LEHRAUFTRAG für angewandte Rhetorik am Collegium Albertinum dem Theologenkonvikt des Erzbistums Köln in Bonn.
2007 ging Ursula Albrecht nach Freiburg, betreute dort demente Ordensschwestern und lebte 2 Jahre als Eremitin in einem leeren Kloster im Nordschwarzwald.
Seit 2015 lebt und arbeitet sie mit Frank Albrecht  in der gemeinsamen PRAXIS im Kloster Lichtenthal in Baden-Baden für den Bereich Mystik und Spiritualität (Religionsübergreifend):  www.praxis-albrecht.eu

FRANK ALBRECHT ist in Frankfurt am Main geboren und begann nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zum HEILPÄDAGOGEN in Thurnbury/England. 
Es folgte ein SCHAUSPIELSTUDIUM in München, mit festen Engagements an den Städtischen Bühnen Augsburg, das Bremer Theater, das Kölner Schauspielhaus, das Theater Freiburg.
Zwischendurch war er in der freien Theaterszene in München und Köln tätig und als Gast an Stadttheatern wie: Theater des Westens Berlin, im Theater Bonn, Staatstheater Darmstadt, Theater Erlangen, Stadt-Theater Gießen. 2019 Oper Frankfurt: in Dantes "Inferno" 2020 Oper Frankfurt: in La Serva Padrona/Stabat Mater.
FRANK ALBRECHT spielt in Film-und-Fernsehproduktionen und arbeitet als REGISSEUR in der freien Szene, in München, Köln, Bonn, Bremen.
Mehrfache Teilnahme an internationalen Sommerkursen für GREGORIANIK der Folkwang-Hochschule in Essen. 
Es folgte das Studium der LOGOTHERAPIE UND EXISTENZANALYSE ( sinnzentrierte Psychotherapie) am Viktor Frankl Institut, Tübingen/Wien.
Danach Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie am Paracelsus Institut in Freiburg.
FRANK ALBRECHT arbeitet in seiner PRAXIS im Kloster Lichtenthal in Baden-Baden:
www.praxis-albrecht.eu
) und gastiert regelmäßig als Schauspieler.







































 

Das theaterderstille wurde bisher gefördert durch: / Kulturamt der Stadt Köln / Kultursekretariat NRW / Fond Darstellende Künste Essen / Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes NRW / Erzbistum Köln / Institut für Spiritualität Münster / SK-Stiftung Kultur/Förderprogramm / Radboud University Nijmegen / NL Titus Brandsma Institut Nijmegen. NL.  Sparkasse Freiburg /Nördlicher Breisgau/ Erzbistum Freiburg/ Dominikanerkonvent Freiburg-Mitte/Abtei Lichtenthal in Baden-Baden/Sparkasse Baden-Baden/

 



CDs
gesprochene texte  aus der  CHRISTLICHEN  MYSTIK:

DIE DUNKLE STILLE
gesprochen von:  Ursula Albrecht und Frank Albrecht 


 

EINIGE  AUFFÜHRUNGEN, VORTRÄGE und LESUNGEN
können eingeladen werden 

Bei Fragen diesbezüglich
wenden Sie sich bitte an URSULA  ALBRECHT: 
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 


Die Produktionen seit 1996 sind:

DIE SCHRANKE OHNE TOR - 1996 DREITEILIGE OPER nach 3 Koan-Texten aus dem Zen-Buddhismus. DER OPFERSTOCK - MUSIKTHEATER nach der sogenannten „Opferstock- predigt“ des Meister Eckhart in der Komposition von Christoph Maria Wagner. SCALA NOSTRA - die himmelsleiter - 1998 Eine MUSIKTHEATRALE BEFRAGUNG in einem Akt. LAS CANCIONES – der geistliche gesang -1999 MUSIKTHEATER nach der gleichnamigen Schrift des Hl. Johannes vom Kreuz. ALBERTS GARTEN - 2002 Eine UNTERHALTUNG mit Nachtigall im Ziergarten. DIE KAMMER DER ANDACHT - 2004 Ein GESPRÄCH mit Geräuschen zwischen der Seele und ihrer Amme, die die Seele auf ihrem Weg begleitet. DIE DUNKLE STILLE - 2009, PERFORMANCE. Die Arbeit zeigt den Weg von der Sehnsucht nach Gott zum Schweigen in Gott. DAS LIED DER LIEDER, 2004- 2009 DAS HOHE LIED „ Lies nur was da steht, es steht nicht da, was da steht“. DAS DUNKLE LICHT DER GOTTHEIT, 2008 Text: Zwei Predigten von Meister Eckhart 57,58, vorgetragen im Advent von Ursula Albrecht. VOM INNEREN UND ÄUSSEREN MENSCHEN – 2010 (arbeitstitel) Teilkomponierte Szenische Aktion in 2 Teilen.